Rechtsanwalt & Fachanwalt für Medizinrecht Rainer Pesch

< Landgericht Dresden, Zwischenurteil vom 05.08.2011 - 6 0 2340/09
06.10.2011 00:00 Alter: 6 yrs

Landgericht Leipzig, Urteil vom 06.10.2011 - 6 O 2332/06


  • An die präoperative Risikoaufklärung vor einem medizinisch nicht indizierten Eingriff wie einer LASIK sind besonders hohe Anforderungen zu stellen.
  • Die hohen Anforderungen an die Risikoaufklärung bei einer LASIK erfordern jedoch nicht, dass bei der Aufklärung Spezialbegriffe wie "Ghosts" oder "Starbursts" fallen. Entscheidend, aber auch ausreichend ist, dass dem Patienten das Risikospektrum bleibender Sehbeeinträchtigungen wie etwa Blendungsempfindlichkeit, Nachtsichtproblome oder dass eine volle Korrektur der Myopie nicht erreicht werden könne, auch ohne diese Spezialbegriffe verdeutlicht werden.


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