Rechtsanwalt & Fachanwalt für Medizinrecht Rainer Pesch

Gebühren & Kosten

Sie sollte stets interessieren, welche finanzielle Belastung auf Sie zukommen kann, wenn Sie bei der Durchsetzung Ihres Anliegens oder Abwehr von Ansprüchen Dritter anwaltlichen Beistand in Anspruch nehmen.

In Gerichtsverfahren rechne ich grundsätzlich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) ab. In anderen Angelegenheiten hängt die Art der Abrechnung vom Inhalt und Umfang Ihres Anliegen ab. Möglich ist hierbei eine Abrechnung

  • zu den gesetzlichen Gebühren nach dem RVG
  • zu gesetzlichen Gebühren des RVG mit vereinbartem Gegenstandswert
  • nach vereinbartem Pauschalhonorar
  • nach vereinbartem Zeithonorar (zu einem bestimmten Stundensatz)

Hinzu kommen noch die Mehrwertsteuer nach dem jeweils gültigen Steuersatz sowie Auslagen.

Lassen Sie sich im Falle eines Rechtsstreits über die Höhe des mit Ihrem Verfahren verbundenen Kostenrisikos informieren. Denn wer einen Prozess vor Gericht verliert, trägt in der Regel die gesamten Verfahrenskosten, also nicht nur die eigenen, sondern auch die Rechtsanwaltskosten der Gegenseite und die Gerichtskosten einschließlich teurer Sachverständigengutachten. Eine Ausnahme bildet hier für die Rechtsanwaltskosten der Gegenseite der Arbeitsgerichtsprozess in I. Instanz.

Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen, sollte zunächst deren Eintrittspflicht geprüft und eine Kostendeckungszusage eingeholt werden. Die an Ihre Rechtsschutzversicherung zu richtende Kostendeckungsanfrage erledige ich - wie bei den meisten Anwälten üblich - auf Wunsch - gern als Service mit. In vielen Fällen, beispielsweise solange keine Verjährung droht oder andere Fristen einzuhalten sind, kann dies sogar erfolgen, bevor hohe Anwaltsgebühren in der Hauptsache anfallen, so dass Sie bei einem Negativbescheid Ihrer Rechtsschutzversicherung immer noch entscheiden können, ob Sie das Mandat trotz fehlender Kostendeckungszusage erteilen wollen oder nicht.

Sprechen Sie mit mir offen über Ihre finanzielle Situation. Bei Bedürftigkeit kann das Kostenrisiko bei einem gerichtlichen Rechtsstreit durch Prozesskostenhilfe zumindest abgemildert, wenn auch nicht vollständig beseitigt werden (siehe Formular für die Erklärung zu Ihren wirtschaftlichen und persönlichen Verhältnissen bei Prozesskostenhilfe im Öffnet internen Link in neuem FensterDownloadbereich). Im außergerichtlichen Bereich können bedürftige Rechtssuchende vor dem Gang zum Anwalt Beratungshilfe bei dem für Sie zuständigen Amtsgericht beantragen.


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